Beihilfe beantragen

Wie kann ich Beihilfe zur Erstausstattung beantragen?

Schwanger und finanzielle Schwierigkeiten? Viele werdende Mütter, oder Familien haben Probleme mit Ihrer finanziellen Lage und wissen nicht wie sie ein Baby ernähren sollen. Doch es gibt Möglichkeiten Unterstützung zu bekommen. Alle die sich in einer finanziellen Notlage befinden können die Beihilfe zur Erstausstattung für ihr Baby beantragen.

Es gibt einige Punkte, die beachtet werden müssen und dann geht es ganz einfach. Vor allem aber müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein, damit man diese Beihilfe in Anspruch nehmen darf.


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Benötigt wird als Erstes der Mutterpass, denn Beihilfe zu Erstausstattung beantragen kann nur, wer sich mindestens in der 15. Schwangerschaftswoche befindet. Der Antrag muss vor der 25. Schwangerschaftswoche gestellt werden, damit die volle Beihilfe gewährt wird, ansonsten gibt es Kürzungen.

Sollte innerhalb von 2 Jahren ein weiteres Kind geboren werden, stehen der Familie oder der Mutter nur noch 75 % der Beihilfe zur Verfügung, da die Stiftung dann davon ausgeht, dass vom ersten Kind noch Sachen aufbewahrt worden sind.

Es muss ein Nachweis über die derzeitige finanzielle Situation erbracht werden, dazu gehören unter anderem das Einkommen, eigene Ersparnisse, öffentliche Hilfsmittel (z.B. Wohngeld) und Miete, aber auch Familienstand und die Anzahl der Kinder. Die eigenen Ersparnisse dürfen nicht ausreichen, damit sich die werdende Mutter oder die Familie selbst aus dieser finanziellen Notlage retten kann.




Wo kann man die Beihilfe zur Erstausstattung beantragen?

Die Erstausstattung kann man bei der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ beantragen, aber nicht direkt dort, sondern über eine Schwangerschaftsberatungsstelle wie zum Beispiel Pro Familia. Dort können sich Schwangere auch regelmäßig informieren und Hilfe holen, wenn etwas unklar ist. Wichtig ist auch, dass die Beihilfe zur Erstausstattung bereits vor der Geburt des Kindes beantragt wird. Alternativ gibt es noch die Möglichkeit Beihilfe zur Erstausstattung bei der Landesstiftung „Familie in Not“ zu beantragen.

Die haben ihren Sitz in Baden-Württemberg und helfen Familien, die unverschuldet in ihre Notlage gekommen sind. (Krankheit, Tod des Partners, Mehrlingsgeburten u.a.) Wichtig ist hierbei, dass die Notsituation dauerhaft bewältigt werden kann. Es werden Umstandskleidung, Babysachen die zur Erstausstattung gehören und Kinderzimmereinrichtung von der Bundesstiftung zur Verfügung gestellt.

Sollte ein Kinderwagen gewährt werden, weist die Bundesstiftung darauf hin, dass nach einiger Zeit der Kinderwagen verkauft werden kann, um von dem Erlös dann zum Beispiel einen Buggy oder andere notwendige Teile zu erwerben.


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Hartz IV Empfängerinnen können auch die Beihilfe zur Erstausstattung beantragen, haben allerdings nur einen einmaligen Anspruch darauf. Es können auch Unterhaltszahlungen berücksichtigt werden. Es wird eine einmalige Leistung von bis zu 850 € gewährt. Bei diesen Stellen können Familien oder werdende Mütter Beihilfe zur Erstausstattung beantragen:

  • Schwangerschaftsberatungsstellen wie z.B. Pro Familia
  • Orts- und Bezirksstellen der Wohlfahrtspflege z.B. Caritas, Diakonie und Arbeiterwohlfahrt
  • Jugend- oder Sozialamt
  • Wohnsitzgemeinde
  • Schuldnerberatungsstelle

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Beihilfe und die Höhe der Auszahlungen richtet sich immer nach der jeweiligen Notlage und Situation der Familien oder der Mutter! Wenn Familien, oder werdende Mütter Erstausstattung beantragen, brauchen sie keine Sorge haben, es muss nicht zurückgezahlt werden! Achtung – alle Angaben ohne Gewähr! Individuelle Rechtsberatung kann immer nur beim Anwalt oder Verbrauchenzentralen usw. erfolgen!




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